Autor: DasDazwischen

  • Verantwortung

    Verantwortung

    Die Zeit als Lehrer.
    Ohne Rücksicht, unvorhersehbar.
    Pochend auf Verantwortung.

    Ein tiefer Verlust.
    Eine nicht endende Verbundenheit.
    Liebe, natürlich und rein.

    Ein loslassen,
    Ungewollt und doch notwendig.
    Schwer und doch aufrichtig.

    So bleibt die Hoffnung,
    Auf das, was kommt.
    Gleichauf die Sehnsucht,
    nach dem was war.

  • Verletzlich

    Verletzlich

    Wie in einer Wüste.
    Erschöpft und einsam.
    Umhüllt von einer tiefen Sehnsucht.

    Sieh mich.
    Hör mich.
    Es bleibt unbegreiflich.

    Tief geliebt.
    Verletzlich wie ein Halm,
    der im Morgengrauen die Erde durchdringt.

    Im außen stark, 
    stetig wachsend.
    Mutig.

    Sobald das Licht erlischt.
    Bleibt all das Ungesehene.
    Verletzlich.

  • Suchend

    Suchend

    Wie ein Baum im tiefen Wald.
    Tief verwurzelt.
    Suchend nach Verbindung. 

    Wurzeln, die halt suchen,
    in der Dunkelheit des Verlustes.
    Erinnernd, an das was war.

    Flehend nach Licht. 
    Eine Sehnsucht.
    Verschmolzen mit Klarheit.

    Irgendwo dazwischen.
    Allein und doch geliebt.
    Kämpfend, für sichere Erde.

  • Zerrissen

    Zerrissen

    Zwischen ist und sein.
    Verloren. 

    Zwei Wahrheiten.
    Ein Gefühl. 

    So greifbar nah.
    Zerstörerisch.

    Eine ungewisse Zukunft.
    Kein Ende.

    Im Hier stehend.
    Liebend.

  • Klopfen

    Klopfen

    Es klopft von außen.
    Ich weiß, dass du da bist.

    Alles zieht sich zusammen.
    Die Brust wird eng.
    Die Augen füllen sich.

    Dieser Schatten ist dunkel.
    Ungewissheit schreit.

    Er wartet.
    Bis ich mich ihm stelle.

  • Schatten

    Schatten

    Die Sonne erhellt die Welt.
    Ihr folgt ein dunkler Schatten. 

    Er zieht, 
    Er ruft, 
    Er lässt nicht ab. 

    Angst. Schmerz. Sehnsucht. 
    Seine Dunkelheit ist tief. 

    Eine leichte Berührung,
    Alles wird still.

    Die Sicht verschwimmt. 
    Unaufhaltbare Tropfen fallen.

    Mit jedem Fall, wächst er.
    Und verliert doch seine Macht. 

  • Treibsand

    Treibsand

    Es ist wie Treibsand. 
    Machtlosigkeit, Angst, 
    es umschließt mich.

    Der Körper wird starr und ruhig.
    Ein leichtes rufen.

    Ist da jemand?
    Kann mich jemand sehen?

    Gedanken kreisen, 
    Doch heute bleibe ich stecken.
    Unwissend, aber hoffnungsvoll.

    Auf einen Weg, der noch unsichtbar ist.

  • Irgendwann

    Irgendwann

    Eine Wand nicht endend.
    Kein Fenster, keine Tür in Sicht.
    Es ist dunkel.

    Die Brust wird eng.
    Angst. Zweifel. Verlust. 
    Es breitet sich aus.

    Vollkommene Orientierungslosigkeit.
    Jeder Weg ins Außen bleibt unsichtbar.

    Also bleibe ich stehen.
    Ich atme. Warte. Halte aus.
    Bis irgendwann die Dunkelheit verschwindet.

  • Rose

    Rose

    Eine schwankende Rose.
    Zwischen Blüte und Dornen,
    Schönheit und Schmerz

    Das Licht der Welt,
    Die Fülle der Liebe,
    So hell, so wärmend.

    Der Schmerz sticht.
    Dornen dringen tief.
    Wunden brennen.

    Es bleibt hell.
    Wunden werden sichtbar.
    Zarte Narben bilden sich.

  • Strömung

    Strömung

    Schwer wie ein Stein
    Kraftlos wie ein frischer Zweig.
    Dankbar für die Fülle und Liebe.
    Stolz für das erschaffene.

    Alles fließt zusammen. 
    Es ist ein Fluss, 
    ein Fluss , voller Strömungen

    Er bleibt nicht stehen.
    Er kennt seinen Weg.
    mal schnell, mal langsam.
    doch  gewiss voller Herausforderungen.

  • Unscheinbar

    Unscheinbar

    Manche Tage wirken ganz unscheinbar.
    Im außen gänzlich unauffällig.

    Und doch voller Fülle und Mut.
    Eine innere Fülle, unsichtbar.
    Mächtiger als alles sichtbare.
    Lebensverändernd.

    Innerlich wird es ruhig. Klar.
    Stolz bahnt sich einen schmalen Weg.
    Ein sanftes streicheln meiner Seele.